Dienstag, 28. Oktober 2008

Montag, 27. Oktober 2008

Great Ocean Road

Die letzte Woche war etwas stressig für mich. Ich hatte 2 Tage Aufenthalt in Adelaide. Danach bin ich mit Sander einem Holländer die Great Ocean Road gefahren. Wir hatten für vier Tage ein Auto gemietet und sind von Adelaide zuerst zum Graimpie National Park gefahren. Dies ist eines der Highlights des Staates Victoria. Für mich aber bei weitem nicht so schön wie die Nationalparks die wir in Queensland gesehen haben. Wir sind einem Teil unser alten Gruppe gefolgt die die Great Ocean Road mit einer Tour gemacht haben und so hatten wir auch hier gute Abende und dank des supernetten Tourguides auch Essen und Schlafen umsonst. Thx JP!
Die Great Ocean Road ist wirklich Great. Im Hauptteil hat man etwa alle 5 km Aussichtspunkte und jeder ist atemberaubend schön. Am Freitag und Samstag waren wir noch auf Phillip Island bevor wir am Samstag das Auto zurückgegeben haben. In Melbourne habe ich mich mit Karina wieder getroffen. Sie ist eines der Mädchen aus Chile. Wir hatten zwei wundervolle Tage in Melbourne und ich war wirklich traurig, dass ich sie so schnell nicht mehr wiedersehen werde. Heute habe ich mich dann auch noch von Sander verabschiedet und bin alleine auf dem Weg nach Sydney, denn manche haben es vielleicht schon gehört: Ich komme früher nach Hause.

Der Grund ist einfach. Ich habe so viele tolle Sachen erlebt und so viele interessante Menschen kennengelernt aber ich war die ganze Zeit allein, damit meine ich ohne Caro und ich hatte Probleme all die schönen Sachen zu genießen, denn ich konnte meine Momente nicht teilen. Mein Plan war ja eh Anfang Dezember zurück zu kommen nun bin ich halt nen Monat früher da. Ist ja nicht weiter schlimm.
Dies wird mein letzter Eintrag auf dem Blog sein. Ich danke allen für die Bereitschaft meinen Stuss zu lesen und auch zu kommentieren ;-)und werde sicherlich auf den nächsten Reisen (dann mit Caro) wieder Berichten.

CU in Germany

Beste Grüße Robert

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Rock to Water

Rock to Water
Mein Couchsurfingabenteuer war wirklich gut. Ryan war ein good guy from america. Er hatte ein großes Haus und jede Menge Platz. Echt Glück gehabt und das auch noch umsonst.
Die letzten sechs Tage gehörten zu den besten während meines Trips hier in Australien. Ich habe eine Tour von Alice Springs nach Adelaide gemacht. Meine Tour startete am Dienstag mit 20 Leuten plus Nathen dem Tourguide. Den ersten Tag sind wir mitten ins Outback gefahren und haben gemütlich am Feuer gesessen und uns kennengelernt. Wir waren eine sehr gemischte Gruppe. Wir hatten 7 ältere Herrschaften aus US America und Kanada. Alle sehr nett und gut drauf. Der Rest war etwa mein Alter. 2 Niederländerinnen, 1 Niederländer, 1 Deutsche, 1 Kanadierin, 2 Engländerinnen, 1 Franzose, 1 Schwedin, 2 Irisch Girls, 1 Taiwanesin, und ich. Ein wirklich guter Mix. Die Nacht wurde echt Australisch in einem SWAG verbracht.
Am zweiten Tag ging es zum Kings Canyon ein bisschen Laufen. Wirklich super schöne Wanderung mit einer Menge super Bilder. Dann ging es zum Ayers Rock. Auf diesem Abschnitt gab das erste Abenteuer. Platter Reifen im Outback … Am Abend haben wir dann den Ayers Rock im Sonnenuntergang gesehen. Wirklich genauso wie ich mir es vorgestellt habe. Absolut schön…
Am nächsten Tag ging es dann nach dem Sunrise am Rock zu Katjatutja, für mich der schönste Teil der Tour. Es gab eine Wanderung durch das Tal des Windes. Einfach einzigartig. Katjatutja ist ähnlich wie der Ayers Rock nur eben eine Anzahl mehrerer großer Steine in einer weiten Ebene. Am nächsten Tag sind wir dann während des Sonnenaufgangs um den Ayers Rock gewandert. Dann ging es 800 km durchs Outback, mit dem zweitem Abenteuer: Festfahren im roten Sand… Hat etwa ne Stunde gedauert und einen anderen Bus gebrauch um den ‚Unseren frei zu bekommen. Der Grund war das ein totes Kamel am Straßenrand lag und wir es anschauen wollten. Naja egal war lustig. Nach 800 Km nichts als Wüste haben wir die Nacht in einem Berg geschlafen in Cooper Peedy der Opalhauptstadt der Welt. Nach einer Tour durch eine Opalmine war wieder 700 km Wüste angesagt. In Port Germein ist der längste Holzsteg der Welt und aber auch unser Schlafplatz. Nun bin ich in Adelaide und wir werden heute Abend alle zusammen ausgehen. Der Mix der Tour hat es wirklich interessant gemacht und zu einem richtigen Outbackerlebnis werden lassen.

Beste Grüße
Robert

Plane ändern sich…

Drei ist immer einer zu viel. Ich habe beschlossen die Gruppe mit meinen beiden Freunden zu verlassen. Ich hatte mit einem der beiden kein so gutes Verhältnis und wir sind oft unterschiedlicher Auffassung gewesen und naja wer mich kennt weiß das ich nicht so schnell nachgebe wenn ich mich im Recht fühle und das gleiche Problem hatte Nelsen auch. So hatten wir viele Diskussionen um Nichts. Naja egal ich bin jedenfalls mit den beiden Anderen Chileninnen nach Cairns gefahren. Wir haben eine Zwischenstation in Missionbeach gemacht. In Missionbeach konnten man außer wandern aber nicht so viel unternehmen. So sind wir einen Tag am Strand entlang und den anderen durch den tropischen Regenwald marschiert. Dann sind wir in Cairns angekommen. Cairns war das Ziel unserer Reise die Anfang September gestartet ist. Und nun war ich da. Alleine… Das war nicht so gut aber es war ja meine Entscheidung. Ich habe mich aber jeden Abend mit den Mädels getroffen und wir sind ausgegangen.
Ja was macht man in Cairns. Hier gibt es 4 Aktivitäten die an jeder Ecke verkauft werden. Das Erste ist natürlich das Great Barrier Reef. Das Zweite ist Skidiving also Fallschirmspringen. Das Dritte ist Rafting und zu guter Letzt ist es quasi Pflicht eine Tour zum Cape Tribulation zu machen. Ich habe mich fürs erste und letzte entschieden. Nachdem ich am Donnerstag alles organisiert habe (unteranderem war ich in einem Steuerbüro) ging es Freitag mit nen Schnellboot zum Great Barrier outer Reef. Das ist etwa 30km von der Küste entfernt. Ich habe mich an diesem morgen entschieden Tauchen zu gehen. Ich konnte einen sogenannten Introdive machen. Das heißt ohne Vorkenntnisse tauchen und ein Diveinstruktor hält die ganze Zeit deine Hand und kontrolliert alles für Dich. Der erste Tauchgang war wirklich atemberaubend. Und ja ich habe Nemo gesehen. Ein traumhaftes Bild. Ich war im ersten Tauchgang so gut (ich denke weil ich den Umgang mit atmen aus Sauerstoffflaschen gewohnt bin), dass ich den zweiten Tauchgang alleine bestreiten durfte, d.h. ich durfte mich frei bewegen und musste nur in der Nähe von Harley (meine Instruktorin) bleiben. Das war noch ein Tick besser als beim ersten Mal. Nun habe ich beschlossen, dass ich so schnell wie möglich einen Tauchkurs machen werde.
Am Samstag ging es dann zum Cape Trib. Das war schön aber natürlich stand ich noch unter dem Einfluss des Vortages. Wir haben eine Crocodile Safari gemacht, leider ohne Erfolg. Naja egal ich habe nochmals den tropischen Regenwald und wunderschöne Strände gesehen.

Im Moment sitze ich grad im Flieger nach Alice Springs. In Alice habe ich eine Premiere. Ich werde Couchsurfing machen. Alle Hostels sind ausgebucht und so war das meine letzte Rettung. Mal sehen was auf mich zukommt. Am Dienstag geht’s dann mit einer Tour nach Adelaide. Dabei werde ich natürlich den Uluru sehen. Eines meiner anderen Ziele für Australien. Ich bin schon wirklich gespannt.

Naja nach der Tour gibt’s mehr.

Montag, 6. Oktober 2008

Whitsunday

So Auto ist wieder heile. Es war ein Problemmit irgendwelchen Kabeln die nicht richtig festsaßen. Dieses „kleine“ Problem hat 45$ gekostet. Frag mich nicht warum… Aber naja nun zu was erfreulichen. Ich war segeln in den Whitsundy Islands und ich war clever genug vorher Reisetabletten zu kaufen…. Wir waren 3 Tage und 2 Nächte Segeln. Unser Schiff die „New Horizon“ war weder neu noch hätte ich ihr zugetraut zum Horizont zu segeln. Aber egal wir sind am Mittwoch gestartet und haben die Nacht zwischen den Inseln verbracht. Davor haben wir aber noch zwei Wale begleitet. Eine Mutter und Ihr Kalb. Wunderschön anzuschauen. Am Donnerstagmorgen sind wir zum Whithavenbeach gesegelt. Für viele der Wahrscheinlich schönste Strand der Welt. Er war wirklich großartig aber leider hat es geregnet und ich konnte nicht die wundervollen Farben des Wassers und die Weiße des Sandes genießen. Aber auch ohne gutes Licht war es ein wunderschöner Strand. Danach ging es zum Schnorcheln.
Schnorcheln oder Tauchen im Great Barier Reef war eines meiner Ziele für Australien. Und was soll ich sagen es war atemberaubend. Die unterschiedlichen Korallen, die vielen Fische und die unendlichen Farben einfach schön…. Am Abend hat der Kapitän Flutlicht eingeschaltet und wir konnten riesige Fische, Rochen und ein paar Haie um unter Boot schwimmen sehen…
Nach einer Party am Freitag ging es weiter Richtung Cairns.
Beste Grüße Robert

Freitag, 26. September 2008

Smalleys Beach

Schlechte Nachrichten für unser Auto. Wir mussten die Frontbremsen wechseln lassen. Auf einer Seite Belege und Scheibe und auf der anderen nur die Beläge. Hat etwa 200$ gekostet. Ist natürlich nicht so gut. Nachdem das erledigt war sind wir zum Cape Hillsborogh Nationalpark gefahren. Dort haben wir in einem Campground übernachtet. Der Strand dort war nicht so schön und so mussten wir ein wenig zum nächsten Strand fahren. An Dienstag haben wir dann an diesem Strand ein Schweizer Pärchen und 2 Chilenische Mädels kennengelernt. Wir haben dann 2 Abende zusammen gegessen und getrunken. War wirklich schön. Der Schweizer war professioneller Digeredu Spieler und er hat uns ein paar Tricks verraten. Leider hatte er keines dabei…. Am Ende des Zweiten Abends ist unser Auto nicht angesprungen und zu diesem Moment konnte uns keiner helfen. So haben wir die Nacht im Auto geschlafen, bzw. Matias am Strand. Ich muss noch erwähnen das an diesem Strand 5 Kängurus leben die Hand zahm sind. Matias und ich sind den einen Morgen eine Fotosession starten gegangen und ich habe wirklich außergewöhnlich schöne Bilder… Aber zurück zum Auto. Am morgen konnten wir es mit ein wenig Hilfe starten. Nun sind wir in Arlie Beach und es ist schlimmer als je zuvor. Es geht einfach aus und wirklich helfen kann uns im Moment keiner weil die hier alle total überlastet sind. So konnten wir bis jetzt noch nichts genießen hier. Aber naja wird schon. Weitere News folgen.

Beste Grüße
Robert

Natur zweiter Teil

Das Wochenende lief ein wenig anders als geplant. Da unser Auto komische Geräusche macht und wir es durchecken lassen müssen haben wir nun Aufenthalt in Mackay. Das Problem ist nämlich, dass auf einem Samstag keiner hier arbeitet…
Hier ist es nun wirklich deutlich wärmer als im Süden. Tagsüber etwa 30 Grad in der Nacht um die 20. Die letzte Nacht haben wir direkt am Strand geschlafen… ein Traum. Heute am Sonntag verbringen wir den Tag am Blacks Beach.
Aber nun zur Natur: Auf dem Weg nach Mckay haben wir eine Rast gemacht und da haben wir Kontakt mit Kängurus gehabt. Wir konnten bis auf wenige Meter an sie heran und sie quasi füttern. Echt Süß, es war sogar ein Kleines dabei, welches immer in den Beutel von Mama wollte. Aber an Kängurus ist man ja hier schon gewöhnt die sind überall und irgendwann dann nicht mehr so eine Besonderheit. Eine Besonderheit sind Wale. Vor ein paar Minuten sind zwei Wale (Pottwale glaube ich) am Strand vorbei geschwommen. Wirklich sehr beeindruckend. Und es war wie im Fernsehen. Das Wasser beim Ausatmen, die Flosse… echt unglaublich. Ich bin noch immer total aufgeregt. Leider konnte ich nur 4 Bilder machen, dann war die Kamera leer aber die Bilder der Flosse glaub ich werde ich mein Leben lang im Kopf hatten. Mehr News vom Auto gibt’s es demnächst.

Beste Grüße Robert

Rocky und Stony…

Nachdem wir Agnes Water am Sonntag verlassen hatten ging es zunächst Richtung Gladstone der nächstgrößeren Stadt. Dort blieben wir aber nur ein paar Minuten denn diese Stadt war das hässlichste was wir bis jetzt gesehen haben. Hier ist der größte Hafen Queensland angesiedelt und dementsprechend ist auch alles aufgebaut. Im Vergleich mit anderen Australischen Städten wirklich nicht schön. So sind wir weiter nach Rockhampton gefahren. Rockhampton schneidet den Südlichen Wendekreis. Somit sind wir nun in den Tropen oder zu mindestens sehr nahe. In der Nähe von Rockhampton haben wir in Byfield für zwei Tage in einem Naturreservat übernachtet (Upper Stony). Das war Natur pur. Der gestrige Tag fing damit an, dass ein Vogel das Frühstücksbrot von Nelson geklaut hat (während er es aas). Dann sind wir in einem wunderschönen Natursee baden und angeln gegangen. Echt schön erfrischend. Und zu unserer Verwunderung haben wir 3 Aale mit Brotköder gefangen… Matias und ich haben unseren Fang auch gegessen. Nelsen war ein wenig skeptisch und hat das Probieren lieber uns überlassen. Das Problem während des Tages waren Fliegen, die jeden befallen haben und naja die haben an der Haut gesaugt und das tat wirklich weh. Abends gabs denn Fisch und die Mücken kamen. Aber das wirklich interessante waren Ratten und ein Wallaby welches uns umkreist hatt. Die Ratten hatten die Größe einer Katze und waren wirklich beängstigend. Um Moment sitze ich gerade in Yppon in einem Waschsalon und warte darauf, dass die Sachen fertig gewaschen werden. Heute Abend fahren wir weiter in Richtung McKay.

Bis dahin Beste Grüße Robert

Sonntag, 14. September 2008

Town of 1770

Das mit dem Surfen ist irgendwie noch nicht richtig was geworden. Ich hab es zwar versucht aber es ist total schwer abzuschätzen wann die Welle brechen wird und wann man anfangen muss zu paddeln. Ich kann leider nicht sagen, dass ich gesurft bin nur das ich es probiert habe. Aber egal war halt auch ne Erfahrung…. Brisbane war eine wirklich sehr schöne Stadt. Mit sehr viel Grün und toller Skyline. Wir haben in Brisbane einen Touristenweg eingeschlagen und somit viel vom Centrum gesehen. Dort zu schlafen war uns aber zu teuer und so sind wir weiter. Wir haben eine Nacht auf einem Rastplatz Nähe des Highway verbracht und sind nächsten Tag in den Glass-House-Mountain Nationalpark gefahren. Dort haben wir versucht den Mt. Tibrogargan zu besteigen. Ist uns aber nur zur Hälfte gelungen weil wir einfach keine professionellen Kletterer sind. Aber auch der Ausblick von unseren Endpunkt war wunderschön. Danach sind wir in Richtung Sunshinecoast gefahren um ein Platz für die Nacht zu suchen. Dies erwies als sehr schwierig weil die Sunshine Coast ähnlich wie die Coldcoast nur aus Hotels und Stränden besteht. Wir haben dann einen Campingplatz in Modjimba gefunden wo wir umsonst gezeltet haben, da die Rezeption leider schon geschlossen war als wir kamen und noch nicht geöffnet hatte als wir gingen… An diesem Tag sind wir dann in Richtung Agnes Water und Town of 1770 gefahren. Dabei beuchten wir die Städte Ggympie (wo wir ein ausgezeichnetes Gespräch mit nem Aussie hatten, der uns so einige Tipps gegeben hat) und Childers. Übernachtet haben wir wieder auf einem Highwayparkplatz. Nun sind wir seit 3 Tagen in Agnes Water auf einem Naturcampingplatz für 5$ die Nacht. Man muss aber nicht immer zahlen nur wenn der Ranger kommt. Hier in der Gegend gibt es wundervolle Strände und viel wunderschöne Natur. Wir werden noch ein zwei Tage bleiben und dann weiter Richtung Norden fahren um näher ans Riff zu kommen. Bis dahin

Beste Grüße Robert

Regen im Süden

Nach zwei Tagen Byron Bay mit außerirdischen Mengen Regen (nein das Zelt hat natürlich nicht dicht gehalten) sind wir nun in Surfers Paradise. Bayron Bay war wirklich ein schöner Ort und wir haben den östlichsten Punkt des Australischen Festlandes besucht. Das war ein sehr tolles Erlebnis zumal ein anständiger Sturm herschte und ich mich fühlte wie bei einem Frühlingssturm in Warnemünde. Nachdem wir Bayronbay verlassen hatten sind wir einer Touristenstraße durch das Tweedvalley gefolgt. War wirklich sehr schön. Etwas weiter nördlich sind wir dann dem Cold Coast Highway gefolgt und sind jetzt in mitten der Cold Coast. Die Cold Coast ist im Prinzip ein 20km. Langer Strand bebaut von oben bis unten. Die meisten und auch die höchsten Häuser stehen in Surfersparadise . Weltberühmt aber im Prinzip nichts zu sehen. Es ist etwa wie in Platja de Palma. Langer Strand viele Menschen und nur Party und Strand.
Wir haben heute Nacht etwas außerhalb auf einem Caravanplatz übernachtet. War nicht so nen gute Entscheidung. War zwar billig aber unser Zelt haben zwischen Dauercampern aufgebaut. Ohne Ausicht oder Ansicht auf irgendwas. Die beiden Anderen schlafen noch und bin grad dabei Kaffee zu kochen. In einer Stunde geht es an den Strand von Surfers um natürlich zu surfen. Wir haben nämlich ein Surfboard geschenkt bekommen. Echt cool. Das Problem ist nur, das es ein Profiboard ist und für Anfänger wie uns nicht gerade geeignet. Aber egal ich kann für mein Leben sagen, das ich surfen war in Surfersparadies. Heute Abend geht’s dann in Richtung Brisbane und morgen wollen wir ne Nacht in nem Backpacker in Brisbane übernachten.

Bis dahin Beste Grüße Robert

Auf nach Byron Bay

Heute ist Mittwoch der 3. September und es ist Nachmittag. Die letzten beiden Tage haben wir in Noosaheads verbracht. Am Montag haben wir allen möglichen Krempel gekauft was wir für unsere Tour so brauchen. Also Matratzen, Kocher Geschirr, Essen, Espressokocher, Stühle etc. Am Montagabend haben wir ein BBQ gemacht. Dazu hat Jorden ein Freund von den Anderen, ebenfalls aus Chile, lecker für uns gekocht. Neben uns waren auch ein paar Südkoreaner beteiligt gewesen. War sehr gut. Da ich aber die beiden Nächte davor kaum geschlafen habe sind wir dann auch früh ins Bett. Wir haben im Appartement von Jill geschlafen. Jill ist Brasilianer und besucht zurzeit noch die Sprachschule in Noosaheads. Gestern haben wir uns den Noosanationalpark angeschaut. Wir sind etwa 10km kreuz und quer gelaufen und was soll ich sagen, neben Känguru und Dingo kann ich nun auch sagen, dass ich Koalas in freier Wildbahn gesehen habe. Echt süß und total knuffelig….

Gestern Abend haben wir dann mit Jeamy, einem Südkoreaner zu Abend gegessen und Noosa langsam ausklingen lassen.
Im Moment sind wir auf dem Weg nach Byron Bay. Dem Südlichsten Punkt unserer Reise. Danach geht es für ein paar Tage nach Brisbane und naja weiter wissen wir auch noch nicht. Mal schauen was die nächsten Tage bringen.

Beste Grüße Robert

Noosa erster Tag

Es ist Montagmorgen um 6 Uhr und ich sitze gerade mit meinem Computer am Strand von Noosaheads. Noosa ist das Paradies der Reichen von Queensland. Man sieht hier z.B. sehr viele Deutsche Großlimosinen rumfahren. Und auch die Geschäfte sind nicht gerade für meinen Geldbeutel gemacht. Ich habe gerade die erste Nacht in unserem neuen Auto geschlafen. Naja geschlafen kann man auch nicht sagen eher versucht eine gute Position zu finden. Ist mir aber leider nicht gelungen. Naja wir werden nachher an den Strand gehen und den Schlaf der letzten beiden Nächte nachholen.
Zu unserem Auto kann ich sagen dass wir für 1450$ ein Mitsubishi Magna (in Europa heißt er Lancer glaub ich) aus dem Jahre 1992 gekauft haben. Bis auf ein paar Lackprobleme könnte es wirklich ein guter Kauf gewesen sein. Aber mal abwarten. Heute wollen wir, wenn die beiden Anderen ausgeschlafen haben, unserer restliches Campingzeug kaufen. Z.B. ein guter Kocher ein wenig Geschirr und Töpfe und Pfannen. Danach werden wir ein wenig am Strand schlafen oder aber auch den anliegenden Nationalpark besuchen. Heute Abend sind wir dann zu Freunden von Matias und Nelson eingeladen um ein BBQ zu veranstalten. Naja mal schauen was der Tag so bringt….

Beste Grüße
Robert

Manchmal..

Kommt doch alles anders als erwartet… Heute am Sonntag den 31. August sitze ich mit zwei Chilenen im Bus nach Noosa. In Noosa haben die beiden Englischkurse besucht und somit ein paar Freude dort. Der Grund für unseren Besuch in Noosa ist ein Auto. Wir haben ein Angebot für ein günstiges Auto was wir uns in etwa 2 Stunden anschauen können. Ja mehr weiß ich von heute noch nicht. Ich weiß nicht wo ich schlafen werde und auch nicht was und wie wir essen oder trinken werden… Aber das ist doch mal Abenteuer oder?
Unsere Arbeit hat überraschenderweise am, Freitag geendet. Das war natürlich nicht so gut aber vielleicht auch ganz in Ordnung. So konnten wir Bundy umgehend verlassen und werden unterwegs noch mal arbeiten müssen. Der Abschied von Bundaberg ist mir schwerer gefallen als ich gedacht habe. Gerade zu den Leuten in unserem Raum haben wir sehr gute Beziehungen aufgebaut und auch viele lustige und spannende Sachen erlebt. Jetzt ist so ein Leben vorbei wo man wirklich feste Freunde findet da wir ja jetzt täglich unsere Aufenthalte wechseln. Nicht vermissen werde ich das Hostel an sich und die durchweg unfreundlichen Leute die es geführt haben. Auch Bundaberg als Stadt muss ich nicht noch mal sehen. Aber wie gesagt die Leute werde ich wirklich sehr vermissen und bestimmt das ein oder andere Mal an diese 2 Monate denken.

Aber jetzt steht erst einmal ein neuer Abschnitt bevor. Wünscht mir Glück.

Beste Grüße aus dem Bus

Robert

Sonntag, 24. August 2008

nur noch...

...15 Arbeitstage. Dann endet mein Vertrag auf der Simpson Farm und ich bin Frei zu reisen. Im Moment denke ich nur noch an das Ende der Arbeit hier. Es ist einfach nicht erfüllend und total langweilig...

Die Woche war ebenfalls total langweilig. Das einzige Gute war, dass ich meine kleinen Haustiere los bin. Dafür haben wir aber jetzt ne Kakerlake im Zimmer... Naja gibt schlimmeres.

Sorry kann heute leider nicht so viel erzählen. Hoffe auf bessere Zeiten.


Beste Grüße Robert

Freitag, 15. August 2008

Sprinkler, Dingos und Bedbugs

Die letzten zwei Wochen waren mal etwas anders und das meine ich im positiven wie auch negativen Sinne. Auf der Arbeit sind wir zurzeit damit beschäftigt 15000!! Sprenger zu wechseln. Dazu sind wir ein paar Leute mehr und haben den ganzen Tag nicht anderes zu tun als einen alten Sprenger raus zu ziehen und den anderen neuen reinzustecken. Ist natürlich nicht sehr spannend und auch nicht so ganz schmerzfrei. Die Sprenger wurden von ein paar Mädels, ebenfalls Backpacker, zusammengebaut und ich habe dann noch die Sprenkler mit ihrem Spike zusammen gesteckt. Insgesamt 3 Tage und 8000 Stück.





Danach bin ich dann auch wechseln gegangen. Also Arbeit ist Ok aber auch langweilig und anstrengend. Aber nur noch ein paar Tage dann kommen wir wieder zu unserer alten Wirkungsstätte zurück.
Ein viel größeres Problem was ich derzeit habe sind Bedbugs… Das sind kleine Käfer die in der Nacht kommen und Blut saugen. Das allein wäre ja nicht so schlimm. Schlimm ist, dass sie MEIN Blut saugen und ich nen schönen Ausschlag bekommen habe. Wirklich nicht sehr angenehm. Der Grund für Bedbugs sind in der Regel Schlafsäcke. Da aber weder ich, noch einer meiner Raumgenossen Schlafsäcke benutzt weiß ich nicht wo sie herkommen und kann sie daher nicht effektiv bekämpfen. Ich habe ein paarmal die Bettwäsche gewechselt und auch meine Decke. Die letzten Nächte waren dann Ok ohne neue Bisse. Mal abwarten was so passiert…
Aber nun zum besten Ereignis der letzten Wochen. Ich war auf Fraser Island. Fraser ist die größte Sandinsel der Welt. Überall ist gibt es feinen Sand. Vergleichbar mit Sand der Ostsee aber halt überall. Trotz des Sandes gibt es eine vielfältige Vegetation und eine Menge von exotischen Tieren. Auf Fraser gibt es keine Straßen. Es gibt Wege von der einen zur andren Seite. Diese sind etwa einen halben Meter bis Meter tief und mit Sand gefüllt…



Desweiteren gibt es den Strand, der Strand ist eine offizielle Straße!!! mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Einfach unglaublich oder?
Letztendlich waren wir neun Mann, zwei Chilenen, einen Finnen, zwei Franzosen, und vier Deutsche.




Wir fuhren Freitag um 3:30 in der Nacht los und bekamen unser Auto nach einer kurzen Videoeinführung (Sicherheitsbestimmungen auf Fraser). In diesem Video wurde bestimmt zehnmal vor Dingos gewarnt nicht füttern und streicheln und so…
Mathias, einer der Deutschen hat das Auto zur Fähre gefahren. Dort sind die andren dann nen bisschen rumspaziert und auf einmal hieß es: ich fahre… Rückwärts auf die Fähre… Tolles Ding. Ich bin erst mal hinten gegen die Fähre gegen gefahren… Von der Fähre runter bin ich dann auch gefahren und habe meine Mannschaft durch die Wildnis chauffiert. Echt toll, riesiger Spaß mit Allrad durchs Gelände. Ich muss noch erwähnen, dass wir ein Landrover Devender für 11 Leute mit Softtop hatten, d.h. die ganze Zeit Cabriofeeling… nachdem wir die Insel überquert hatten kamen wir zum berüchtigten Strand und tatsächlich das ging da zu wie auf einer Autobahn (naja nicht ganz).



Wir hatten einen Plan bekommen wie wir die Tage am besten nutzten konnten. Die erste Station auf unserem Plan war der Lake Wabby. Es existieren über 200 Seen auf Fraser Island. Diese Seen haben kristallklares Süßwasser, welches ständig durch den Sand gefiltert wird. Der Lake Wabby ist der tiefste dieser Seen auf Fraser. Auf dem Weg zum See hat auf einmal unser Auto versagt. Es hat gestunken und überhaupt keine Kraft mehr auf die Räder gebracht. Mit Mühe erreichten wir einen Parkplatz.




Da weder ich, noch irgendein Anderer „Experten“ sind, haben wir einfach mal abgewartet was passiert. Nach einer halben Stunde sind wir dann weiter gefahren, ohne weitere Probleme. Als wir mit Verspätung und unterschätzter Zeit den Lake erreicht haben konnten wir zunächst von einer Aussichtsplattform aus einen Blick darauf werfen. Da war eine riesige Sanddüne, herum mit kräftig grünem Wald und ein tiefschwarzer See.



Ein wunderschönes Bild. Wir sind dann zum See gelaufen haben ein wenig entspannt und ein paar schöne Fotos gemacht. Danach haben wir ein paar Brote gegessen und mussten uns entscheiden was wir am Samstag noch mitnehmen wollen. Das Problem war nämlich, dass man während der Flut, der sogenannten Hightide, 2 Stunden vorher und nachher nicht am Strand fahren darf. So mussten wir uns etwas im Inland suchen. Die Wahl viel auf den Lake Mc Kenzie. Um diesen schnellst möglich zu erreichen entschieden wir uns eine Straße zu nehmen die mit roten Kreuzen versehen war. Im Nachhinein weiß ich auch warum… Dieser Weg war tiefer als die anderen und eine echte Herausforderung. Ich bin weiter gefahren und musste mich wirklich konzentrieren. Wir sind auch dann einmal kurz stecken geblieben. Aber nach ner Minute waren wir wieder frei. Schlechter erging es einem jungen Paar, welches sich mit seinen kleinen Mietwagen dermaßen festgefahren hat, dass selbst 7 Jungs (wir) und ein paar Andere echte Probleme hatten das Auto frei zubekommen.




Aber letztendlich ist es uns gelungen. Leider war es nun für den Lake Mc Kenzie zu spät und wir beschlossen zurück zum Strand zu fahren und uns eine Stelle zum Campen zu suchen. Am Strand angekommen hab ich mich nach hinten gesetzt und die Anderen fahren lassen, hab nen Bier getrunken und genossen genau in diesem Moment dort zu sein. Ein Campingplatz wurde recht schnell gefunden. Dass dieser quasi auf einem Flugplatz lag sollten wir nächsten Tag erfahren. Wir campten etwa 50 m vom Meer entfernt. Wir bauten unsere Zelte auf, aßen etwas und gingen nach nen paar Bierchen recht schnell ins Bett. Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden um die Sonne über den Pazifik aufgehen zu sehen. Ein Traum!! Nach dem etwas zögerlichen Aufstehen der Anderen sind wir, (wir haben nun ständig die Fahrer gewechselt) in Richtung Norden gefahren. Gleich nach dem Losfahren ist ein Flugzeug!!! auf dem Strand gelandet. Man dachte irgendwie, man ist im falschem Film, aber trotzdem sehr beeindruckend. Wir sind nun zum berühmten Meheno Frack gefahren, ein Schiff aus den Dreißigern das seit 1935 an dieser Stelle liegt.



Nach ein paar schönen Fotos ging es in weiter in Richtung Norden zu den Pinackels. Das waren ein paar schön anzuschauende Sandberge. Da wir leider nur 2 Tage hatten sind dann wieder in Richtung Süden gefahren zum Eli Creek. Das ist der wasserreichste Fluss auf Fraser und wieder glasklar und beeindruckend. Das nächste und leider letzte Ziel war dann der Lake Mc Kenzie. Dazu mussten wir zunächst etwa 20 km am Strand entlang fahren. Dabei kamen wir dann auf einen schrecklichen Unfall zu mit 2 Autos und 10 verletzen. Die Ambulanz war schon Vorort und auch genug Helfer. So konnten wir weiter fahren. Der Unfall war aber tagelang in den lokalen Nachrichten und es waren ebenfalls Backpacker, wie wir, die schwerstverletzt wurden. Das hat die Stimmung ein wenig gedrückt und wir sind nun etwas vorsichtiger und langsamer zum Lake Mc Kenzie gefahren. Dort angekommen haben wir unseren ersten Dingo gesehen und leider auch den letzten… Der Mc Kenzie ist traumhaft schön mit kristallklarem blauem Wasser.




Es war unsere letzte Station auf Fraser und wir fuhren dann zurück. Im Inland und auf der Straße bin ich dann wieder die ganze Zeit gefahren. Um Punkt 6 gaben wir „Rusty“, so haben wir unser Auto getauft da es doch ein paar Roststellen schon hatte, wieder ab. Rusty war das perfekte Auto und außer dem kleinen Zwischenfall sehr zuverlässig und vor allem stark.



Im Hostel waren wir Sonntagabend um 11 um gegen 5 Uhr wieder aufzustehen und zu arbeiten.
OK das war erst mal von mir. Ich wünsche eine Angenehme Woche.

Beste Grüße Robert.

Samstag, 2. August 2008

Kranke Woche

Mal vorweg wir sind nicht nach Fraser Island gefahren… 
Am Montag war unser Supervisor KRANK. So wurden wir jemanden anderen zugeteilt und mussten Zitronenbäume beschneiden. Wieder eine neue Erfahrung denn ich wusste bis dahin nicht, dass Zitronenbäume fiese Stacheln haben die auch ganz schön wehtun können. Aber der Geruch war einfach toll und wir konnten viele Zitronen mit nach Hause nehmen. Am Dienstag mussten wir dann auf der Farm Bewässerungsschläuche aus dem Boden reißen. War zwar anstrengend aber die Zeit verging recht schnell. Am Mittwoch war dann unser Supervisor wieder da und wir sind zu den Avocadobäumen zurückgekehrt. Aber Mathias (einer der Chilenen) wurde KRANK und ich auch ein bisschen. Mir ging es nächsten Tag wieder gut aber Mathias schwächelte weiter und so entschieden wir, erst nächstes Wochenende nach Fraser Island zu fahren. Donnerstag war ein ganz normaler Tag und Freitag bekamen wir auf der Farm Besuch vom Big Boss. Der hat bei der monatlichen Abrechnung errechnet dass wir zu langsam arbeiten… Das liegt aber nicht an uns, sondern an der Art wie wir die Bäume beschnitten hatten. So haben wir seit Freitag ne neue Technik wo wir statt bisher 3-4 Bäume 8-10 Bäume pro Stunde beschneiden. Naja egal. Freitagabend habe mit Mathias (ja es ging ihm jetzt wieder besser) nen Wein gekauft und wir beide hatten ein super Gespräch bis tief in die Nacht. Das hat mir gefehlt tiefgründige Gespräche. Mathias ist in Chile Lehrer und wir haben in etwa die gleiche Einstellung. Einfach toll das brauchte ich mal wieder. Naja und heute gehen wir ins Central um das Geld der letzten Woche zu verprassen. Ist natürlich ein Scherz. Na gut das war es dann erst einmal für diese Woche ich wünsche alles Gute und hoffe aus Fraser nächstes Wochenende.

Beste Grüße Robert

Samstag, 26. Juli 2008

komische Woche

Von dieser Woche kann ich leider nicht viel berichten, was daran liegt, dass hier nichts passiert ist außer REGEN. Montag war noch ein ganz normaler Arbeitstag, Dienstag hat es die ganze Zeit genieselt und den Rest der Woche dann nur geregnet. Das war wirklich depremierend... Ich hab nicht viel gemacht außer gelesen und Musik gehört... Und das war es dann auch schon. War wirklich nicht gerade schön und deshalb habe ich gerade einen kleinen Depri. Aber nächste Woche gehts aller Wahrscheinlichkeit nach Fraser Island. Ich freu mich so unendlich drauf, endlich mal raus aus Bundaberg.

Also es tut mir wirklich leid, ich hoffe die nächste Woche wird spannender...

BG

Robert

Samstag, 19. Juli 2008

Rechts und Links

Also im Gegensatz zu Europa (wobei ich England mal ausklammer) fahren die Australier ja auf der anderen Straßenseite. Diese Woche bin ich zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal in Australien Auto gefahren. Es war zwar nur ein Schotterweg und es ging nur geradeaus aber es waren immerhin rund 10 km. Und was soll ich sagen. Es ist schwerer als man sich das vorstellt. Normalerweise sind Scheibenwischer und Blinker andersrum aber in unserem Auto, einem Saab, war es wie zu Hause nur halt auf der andern Seite... Es ist richtig schwer einzuschätzen wie weit das Auto auf der linken Seite vom Straßenrand entfernt ist. Auch überlegt man immer im ersten Moment wenn ein Auto entgegenkommt ob man selber richtig ist usw. Naja war jedenfalls sehr lustig.


Vorher


Nachher





Während





Naja wie gesagt war lustig aber auch anstrengend.

Der Rest der Woche verlief relativ ereignislos. Auf dem Weg zur Arbeit sehen wir sehr oft Kängurus aber irgendwie hab ich es noch nicht geschafft sie zu fotografieren. Aber das wird schon noch. Wo wir gerade bei Tieren sind... Heute Morgen ist ein Opossum durch das Hostel gelaufen und hat alle aufgeschreckt... Ich hab es leider aber nicht gesehen, denn ich war gestern unterwegs und hab noch geschlafen... :-( Naja man kann nicht alles haben.

Als sehr erfreulich kann ich bezeichnen, dass ich erstmals Post aus Deutschland bekommen habe, einen total schönen Brief von Caro...

Und anbei war noch das Feuerwehrmagazin.... Schön!

Ja Lesen ist auch ein Thema. Ich les gerade ein englisches Buch von Karin Slaughter. Ist sehr gut aber auch natürlich schwer für mich. Da hab ich mich natürlich sehr über was "Deutsches" gefreut. Manchmal kann ich hier den Spiegel lesen und auch das ist gut denn so bleib ich auf dem Laufenden.

Im Internet bin ich zweimal in der Woche aber vieleicht ändert es sich in Zukunft, denn ich habe einen Platz entdeckt an dem man freies W-LAN hat. Leider nur zum Surfen aber naja besser als nichts.

Ok das war es dann erst mal ich wünsche ein angenehmes Wochenende

BG

Robert

Samstag, 12. Juli 2008

1 Monat...

So nun bin ich seit etwa einen Monat in Bundaberg. Zeit mal eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen...

Ich habe mich hier gut eingelebt. Einen Alltag zu haben ist wirklich gut und hilft einem sehr. Durch den neuen Job bin ich zwar auch die nächsten acht Wochen an Bundaberg gebunden aber das ist OK. Ich verdiene gut und die Möglichkeiten das Geld auszugeben sind nicht sehr groß hier.

An das Leben im Hostel gewöhnt man sich auch recht schnell, man weiß welche die beste Dusche ist, welche Toilette abzuschließen ist, zu welcher Zeit man waschen kann und wann es besser ist die etwas zu kleine Küche zu meiden...

Naja solche Sachen eben...

Ich hab mal nen paar Fotos vom Hostel gemacht...



Frontansicht




Pool und Bar




Küche



Kühlschrank




Unser Raum




mein Bett...


Folgend nun ein paar Bilder von der Arbeit...


Ein gestutzter Avocadobaum


"Pause"



in action...

Naja das sind ein paar kleine Impressionen aus meinem Leben und der Arbeit.

Demnächst folgen ein paar mehr.

BG Robert

Sonntag, 6. Juli 2008

Manchmal…

Hat man doch auch Glück im Leben… Aber dazu später mehr. Das letzte Wochenende war abgesehen vom Freitag nicht so aufregend. Freitag war hier ein kleines Fest im Park, direkt vor dem Hostel. Das halbe Hostel war da und danach ging es dann zum Karaokesingen (ja auch ich stand auf der Bühne) War wirklich gut, da so viele aus dem Hostel dort waren und so viele schräge Gesangsinterpretationen zu hören waren. Samstag und Sonntag war dann recht ruhig, nen bisschen Pool und Sonne genießen. Montag musste ich dann wieder arbeiten. Ich war wieder Zucchini pflücken. War ein ganz guter Tag ich hab 35 Eimer geschafft. Aber an dem Tag hat der Farmer wieder gesagt, dass er halt erst wieder Mittwoch jemanden brauch. Deswegen war ich dann Dienstag Rockmelonen zerstören. Ja zerstören, denn es war wohl eine Nacht zu kalt und wir haben Melonen für ca. 10.000$ zerstört. Also wir haben zu zehnt die Kisten ausgepackt und auf einen Truck geladen der die dann irgendwo hingebracht hat. Das ging aber nur 2 Stunden und ich war nen bisschen deprimiert und ich habe mir vorgenommen am Abend das Internet nach nen Job zu suchen. ABER gegen Mittag kam Tony, der Workmanager, zu mir und fragte wie lange ich bleibe. Ich sagte zu ihm dass ich eigentlich 3 Monate bleiben wollte aber da ich nicht genug Arbeit habe früher abreisen werde. Da sagte er dann, dass er einen garantierten Job für zwei Monate hat wenn ich bleibe…. Ich bleibe natürlich und was soll ich sagen, es ist ein Traumjob. 9 ½ Stunden am Tag für 17$ mit freiem Wochenende. Ich muss Avocadobäume beschneiden. Ist natürlich nicht der spannendste Job aber naja egal, es ist im Freiem, unter der Sonne und ohne Dreck und Schmerzen und halt garantiert. Die Jungs mit denen ich arbeite sind ebenfalls total cool und auch der Supervisor ist echt nen „good guy“. Das hab ich dann von Mittwoch bis Freitag gemacht. Gestern Abend war hier ein großes Pokerturnier wo ich mitgespielt habe und natürlich nicht gewonnen habe. Aber egal heute wird nen bisschen Sport gemacht und morgen werden wir je nach Wetter wahrscheinlich ein Auto ausleihen und zum Städtchen „Town of 1770“ fahren. Wird bestimmt schön. Also das war es dann erst mal. Beste Grüße Robert

Samstag, 28. Juni 2008

+- Null,

ist das Ergebnis nach 2 Wochen Bundaberg Fruitpicking. Das ist natürlich nicht so gut. Letzten Freitag war ich noch mal auf einer Suesskartoffelfarm. War echt gut da. Die hatten ne ordentliche Maschine und es lief alles sehr flott. Paula meine Vorgesetzte hat dann zu mir gesagt, dass ich einer der Besten war, die dort den ersten Tag da hatten. Das hat mich natürlich gefreut. Am Freitagabend ging im Hostel die Post ab, hier war dann ne Geburtstagsfeier und das wurde ganz schön teuer für das Geburtstagskind. Samstag und Sonntag war Gammeln angesagt und ein bisschen durch Bundaberg laufen. Was ja nicht so spannend ist. Aber Sonntagnachmittag war ich mit Verena einer Deutschen vom Bodensee im Botanischen Garten von Bundaberg. Ein schön angelegter Park mit vielen Pflanzen und Tieren. Beim nächsten Mal wollen wir dann dort BBQ machen….Am Samstag haben wir dann noch die einzige Disco besucht die es hier so gibt… naja ist Ok und Musik war auch OK aber mehr halt nicht. So auf Montag hatte ich mich ja schon gefreut aber ich wurde woanders eingeteilt und musste Tomaten picken. Auf Contract-Basis, d.h. pro Eimer gab es 1.50$ Da wir sehr viele waren und die Felder nicht ganz so groß waren wir zum Mittag fertig. Ich hab knapp 50 Eimer geschafft. War Ok aber gegen die Hände der Asiaten hatte ich keine Chance. Naja die haben ja schon einen körperlichen Vorteil… Am Dienstag durfte ich dann Zucchini pflücken auch auf Contrakt-Basis. Hier war die Bezahlung besser, nämlich 2.20$ per Eimer aber leider das Feld noch kleiner… So hab ich bis 11 Uhr dann war Feierabend knapp 25 Eimer gesammelt… Für drei Stunden ein guter Lohn aber für den Tag reicht es halt nicht wirklich. Mittwoch gab es leider keine Arbeit und so war ich das erste Mal in meinem Leben im Pazifik baden… denn ich bin mit nem Engländer und ner Französin aus meinem Zimmer zum Bangarabeach gefahren. War ein sehr schöner Tag aber man merkt schon, dass hier Winter ist. Es ist nichts los in den Touristenorten und das obwohl hier trotzdem täglich über 20 Grad sind. Gestern war auch keine Arbeit, viele überlegen jetzt von hier weg zu gehen aber in ganz Australien ist gerade nicht so viel Arbeit in der Landwirtschaft, weil der Sommer hier sehr verregnet war und so die Bauern Ernteausfälle haben… und das merkt man halt schon. Aber heute war dann wieder Zucchini picken. Wir waren heute nur zu dritt und ich hab bis zum Mittag 35 Eimer also knapp 70$ verdient. Ist ganz OK und nächste Woche wird wohl ein weiteres Feld geöffnet und ich hoffe auf mehr Eimer und somit mehr Geld….
Ja zu Bundaberg ist immer noch nicht viel zu sagen ,wenn man arbeitet ist das Hostel und alles herum sehr gut aber wenn nicht wird einem sehr schnell langweilig und man weiß dann nicht so wirklich etwas mit seiner Zeit anzufangen. Tony unser Workmanager sagt, dass es nächste Woche vielleicht besser werden soll mit Arbeit aber mal abwarten.
Ok dann wünsche ich ein schönes Wochenende und hoffe natürlich auf den Titel…

Beste Grüße
Robert

Donnerstag, 19. Juni 2008

Kartoffelvollerntemaschine

... ist glaube ich, dass deutsche Wort mit den meisten Silben. Genau weiss ich das aber nicht... So ich bin jetzt in Bundaberg, das ist eine kleine australische Stadt, wo das hoechste Haus nicht mehr als drei Stockwerke hat. Naja, die meisten Leute leben hier von der Landwirtschaft, demzufolge ist es sehr beliebt bei den Backpackern. Der Rum aus Bundaberg ist wohl der einzig gute Rum in Australien. Hat als Logo aber komischerweise einen Eisbaeren... Naja egal ich wohne jetzt im Cellblock, das ist eine alte Polizeistation. Es ist ganz gut hier - mit Pool und Bar im Innenhof... Naja, die Busfahrt von Sydney nach Bundaberg war der Horror: insgesamt 29 Stunden und teilweise echt abgefuckte (sorry) Leute in dem Bus. Aber egal, muss man auch mal erlebt haben. Dienstag hab ich meine Arbeitspapiere ausgefuellt und stand dann fuer den naechsten Tag auf der Standby-Liste fuer die Arbeit. Normalerweise bedeutet das Freizeit... Nichts da... Halb sechs klopft es, Tony, unser Workmanager, kam rein und fragte "Robert did you work?" und ne halbe Stunde spaeter stand ich auf nem Suesskartoffel-Feld auf einer Erntemaschiene. Es war echt anstrengend und meine Haende haben ganz schoen gebrannt und Blasen gab es auch. Heute war ich aber schlauer mit Handschuhe und so. Da wir gestern und heute gut geschafft haben, ist morgen aber statt Ernten Pflanzen angesagt. Ich weiss aber nicht, ob das nen besserer Job ist....

Leider hab ich hier nicht wirklich einen Internetanschluss fuer meinen Laptop und so muss ich teuer bezahlen und Fotos hochladen ist auch nicht so einfach...

Naja ich werd es Wochenende mal versuchen....

So dass war es erstmal.

BG Grueese und auf das Deutschland gewinnt... (ich bin grad auf dem Weg zur Farm wenn das Spiel hier laeuft.)

Robert

Sonntag, 15. Juni 2008

Blue Mountains

So das mit Fussball war wohl nichts...

naja egal am Montag werden wir unseren Nachbarn zeigen was ne Harke ist... Das Spiel gegen Kroation hab ich mit ca. 200 anderen Deutschen in einer Bar verfolgt. Es war, zu mindestens bis zum Anpfiff, sehr lustig und unterhaltsam. Da ich ja erst nachts um vier im Bett war habe nächsten Tag ein bisschen länger geschlafen. Nach dem Aufstehen bin ich dann ins Sydney Aquarium gegangen. War schön aber das in Singapore war besser(und billiger). Am Freitag hab ich dann nichts weiter gemacht. Gestern ging es dann mit einer Tour in die Blue-Mountains. >(http://www.bluemts.com.au/). Ich wurde direkt am Hostel abgeholt und bin dann mit 15 anderen Leuten von Phil, unserem Guide, zunächst zum Olympiazentrum gefahren worden wo wir die ganzen Sportstätten sehen konnten und Phil hat einiges erklärt. Leider haben wir nicht angehalten sondern sind nur kreuz und quer dadurch gefahren. Danach ging es raus aus Sydney in die Berge. Unser erster Stopp war an einem Fluss wo es Kaffe und Tee gab und das Geld kassiert wurde… danach sind wir dann in den Blue-Mountain National-Park gefahren wo wir auf der Suche nach Kängurus waren…. Haben aber keine gesehen… nur Kängurukacke… naja egal Phil sagt die letzte Gruppe hat welche gesehen aber ich denke das wird er jeder Gruppe sagen… Danach ging es zum King-Plateau wo wir herrlichen Blick über die Berge hatten. Die sind übrigens wirklich blau. Das liegt wohl an dem Dunst des Rainforrest aber genau hab ich das nicht verstanden. Hier hat mich die Familie Bamrah angesprochen. Sie haben mitbekommen, dass ich alleine bin und haben sich ganz nett mit mir unterhalten. Sie kommen aus Vancouver/Kanada und machen nen Familienausflug. Sydney-Perth-Singapore. Sie waren wirklich total nett und fanden es total interessant wie ich das alles so mache. Danach ging es in eine kleine Stadt zum Mittag. Dort hab ich dann mit den Bamrahs fish&chips gegessen und wir haben uns unterhalten. Er, Satpal, arbeitet als leitenter Ingenieur bei Canada-Air. Die Tochter Sonia studiert und die Mutter Ruby, hmm ich glaub da haben sie nichts erzählt drüber….
Naja wie gesagt sehr nett alle drei. Nach dem Mittag ging es dann zur Scenic World wo wir mit mehren Seilbahnen in ein Tal fuhren. In diesem Tal gab es einen künstlichen Weg durch einen Rainforrest. Nein der ist nicht warm es ist nämlich kein tropical Rainforrest… . Naja ziemlich kalt da unten… Danach ging es wieder nach oben wo wir dann besten Blick auf die „drei Schwestern“ hatten. Drei Berge die aussahen als wenn sie in der sächsischen Schweiz stehen könnten Aber trotzdem sehr schön. An diesem Aussichtpunkt gab es dann Kaffe und wer wollte konnte auch Kuchen kaufen. Von dort ging es zurück nach Sydney wo wir dann doch noch im Olypiazentrum angehalten hatten und in einem Vorort in eine Fähre eingestiegen und zum Opera House gefahren sind. Dort endete die Tour. Ich hab die Emailadresse der Kanadier bekommen und sie haben gesagt ich kann zu jeder Zeit gerne kommen ich wäre herzlich willkommen. Wer weiß vielleicht wird ich das Angebot eines Tages annehmen.
Zu der meiner ersten Tour kann ich sagen, dass sie sehr schön war aber alles ein bisschen Stressig bei den unterschiedlichen Stationen hatten wir immer nur 20 Minuten Zeit, dann ging es schon weiter. Aber nagut so haben wir aber auch viel gesehen, in kürzester Zeit.
Der Abend im Hostel war lustig denn ich habe mit meinen Zimmerkameraden (Australier, Kanadier, und Engländer erst Rugby (England vs. Neuseeland und Australien vs. Irland) und dann Snatch geschaut, mit nem Bierchen jeder war ganz lustig. Auf unserem Zimmer sind noch zwei Franzosen eingezogen. Der eine von denen musste heute Nacht in Krankenhaus, weil er sich beim tauchen an einer Koralle geschnitten hatte und die Infektion immer weiter den Arm hochgewandert ist und es immer mehr weh tat. Naja heute Morgen hab ich dann im Hostel ausgescheckt und warte nun auf meinen Bus der Sydney um 18 Ortszeit in Richtung Brisbane verlassen wird.
So mein Fazit zu Sydney…
Es ist eine sehr schöne Stadt mit einer beeindruckenden Skyline und Leben rund um die Uhr. Die Bewohner sind nett und zuvorkommend. Es leben, zu mindestens hier im Zentrum, sehr viele Asiaten hier und es gibt eine Menge an kleinen Läden mit Kram und noch mehr Läden mit Essen. Dann ist mir aufgefallen, dass die kleinste Geldeinheit 5 Cent sind und die Preise auf volle 5 oder 10 ab- bzw. aufgerundet werden.
Das Wetter in Sydney war sehr wechselhaft. Entweder hier scheint die Sonne oder es regnet den ganzen Tag, so wie heute…
So mehr fällt mir grad nicht ein. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und hoffe auf einen Sieg morgen…

Beste Grüße Robert

Donnerstag, 12. Juni 2008

Die erste Woche ist fast rum....

Die erste Woche ist fast rum,

und ich bin immer noch in Sydney…. Am Montag war hier ja Feiertag und die ganzen offiziellen Stellen hatten geschlossen, so wie auch die Banken. Meine Tax Nr. hab ich dann im Internet beantragt und warte nun, dass sie hier im Hostel ankommt. Das Hostel werde ich am Sonntag verlassen. Ich werde mit ‘nem Bus nach Brisbane und von dort aus dann nach Bundaberg reisen. Dies wird etwa einen ganzen Tag beanspruchen (Ich freu mich nicht wirklich auf die lange Fahrt…). Bundaberg ist die Hauptstadt des Fruitpicking. Auf dieser Fahrt werde ich ein wenig von der Landschaft sehen und endlich in den hoffentlich warmen Norden reisen. J a zu den letzten Tagen in Sydney kann ich sagen, dass es hier oft geregnet hat und wenn nicht, war ich zu Fuß in der Stadt unterwegs. So hab ich den Darling Harbour zu Fuß erkundet und bin gestern kreuz und quer durch die City marschiert. Am Dienstagabend hatte ich meine erste Party hier. Mit dem Franzosen, Imanol sind wir zu seiner alten Wohnung gelaufen und haben da Franka, eine Deutsche, getroffen. Die Beiden haben mal für ein paar Monate zusammen gewohnt und Imanol wollte sie zum Abschluss seines Australien Aufenthalts noch einmal sehen. Die Wohnung von ihr war der Hammer, eine WG im 24. Stock mit Blick über Sydney… Ein Traum. Die wohnen da zu viert (2. Deutsche und 2 Franzosen). Mit den anderem Deutschen, Konstantin war sein Name, sind wir dann zu viert in eine Bar und anschließend noch ein Club. Wir haben miteinander fast ausschließlich englisch geredet und das fand ich irgendwie echt gut. Diese Franka war echt schräg drauf und es war echt lustig…
Gestern war ich dann ein bisschen gerädert und hab nen ruhigen gemacht und bin mal wieder rum gelaufen und hab mir die Universität und den Campus angeschaut. (Hab leider die Kamera vergessen) Aber die haben nen Campus auf einem riesigen Kirchenhof mit alten Gebäuden. Sah wirklich gut aus. Heute hab ich mir gedacht, dass ich mir den berühmten Bondi-Beach anschaue… Hab ich natürlich auch gemacht und muss sagen, Rostock- Warnemünde ist schöner…. Der ist irgendwie ganz klein und nicht mal breit… naja egal vielleicht lag es ja daran, dass Winter ist. Von Bondi ging es dann zum Opera-House wo ich dann in die Fähre gestiegen bin um zum zweiten weltberühmten Strand, den Manly-Surf-Bach zu gelangen. Die Fahrt durch die Buch von Sydney war wirklich sehr schön. Dies konnte man vom Strand aber nicht erzählen. Auch er hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen…. Naja zurück im Hostel hab ich nen bisschen Computer gespielt und mit Caro telefoniert. Naja und jetzt warte ich auf 2 Uhr morgens, dann heißt es wieder Lukas Podolski!!!

Beste Grüße Robert

Sonntag, 8. Juni 2008

next day

So gestern war ich dann doch nicht mehr aus sondern wollte eigentlich Fußball schauen aber ich bin leider nicht lange genug wachgeblieben aber mal sehen vlt. stehe ich heute dann früher auf denn das Spiel ist 5:45 australischer Zeit.
Ich hab ja heute das Hostel gewechselt und kann sagen, dass es wahrscheinlich eine sehr gute Wahl war. Es scheint alles besser organisiert zu sein und vor allem ist es sehr sauber und ruhig. Es ist zwar teurer aber ich glaube die 3 $ pro Tag sind gerechtfertigt. Meine neuen Zimmernachbarn sind aus England Australien und Frankreich. Mit dem Franzosen war ich gerade am Daily Harbour wo wir das Jazz-Festival besucht haben. Danach haben wir noch nen Bierchen getrunken und sind gerade zurück im Hostel. War wirklich sehr gut mit ihm. Er hatte etwa die gleichen Probleme wie ich zu Beginn und dem zu Folge konnte ich viel Fragen. Wie alles Abgeht hier, wie und wo man Jobs findet und was er gemacht usw. Lustig ist übrigens, dass ich ja morgen mein Konto und meine Steuernummer beantragen wollte es aber nicht geht, da morgen die Queen Geburtstag hat und das ist hier Feiertag…. Naja dann wird ich mal meine Sachen waschen und mich im Internet schon mal auf Jobsuche machen. So das war es bis dahin.

Beste Grüße

Robert

Samstag, 7. Juni 2008

die ersten Tage Sydney

Die ersten zwei Tage in Sydney…
Auf dem Flug nach Sydney hatten wir einen Stopover in Adelaide. Von oben sah die Stadt in der Nacht wirklich sehr gut aus. Von Adelaide ging es dann weiter nach Sydney. Die Einreise mit Visumsstempel und Label zum Arbeiten hat problemlos funktioniert. Anstrengend war die Quarantäne, weil dort noch mal alles durchleuchtet wurde und ein Hund die Sachen beschnupperte. Vom Flughafen fuhr ich dann mit der Bahn zur Rail-Station Kings-Cross. War ganz schön teuer (10$). Das liegt irgendwie daran, dass es unterschiedliche Betreiber auf unterschiedlichen Strecken gibt. Naja, jedenfalls war der erste Eindruck von Sydney irgendwie komisch, obwohl ich ja noch gar nichts gesehen habe. Da hier ja Winter ist haben die Bäume teilweise auch keine Blätter. Dieses schlechte Wetter und die Müdigkeit haben irgendwie zu einer schlechten Laune beigetragen. Naja und die wurde im Hostel nicht besser. An diese Art von Unterkunft muss ich mich wirklich noch gewöhnen. Ich hatte ein 4er Dorm. Es war sehr unordentlich und irgendwie sah es so aus, als ob hier schon länger jemand wohnte. Dies ist auch so. Zwei meiner Mitbewohner schlafen schon seit 2 Monaten hier - Rene und Steven. Die andere Mitbewohnerin hat nur einen kurzen Aufenthalt und ist auch schon wieder weg. Rene ist Holländerin und Steven kommt aus England. Rene ist so eine Art Guide hier und macht Touren für die Backpackers. Zum Abendbrot gab es im Hostel BBQ für 5$ (ein sehr guter Preis inklusive Bier). Hier hab ich ein paar Deutsche aus Mannheim und Marburg kennen gelernt. Wir tranken noch ein Bier und danach bin ich dann schlafen gegangen. Heute Nacht wollen wir noch Fußball schauen. Heute morgen hat mir Rene eine Tour erklärt, die ich unbedingt laufen sollte. Sie (also die Tour) war wirklich wunderbar. Ich bin durch den Botonic-Garden zu einen Ausichtpunkt gelaufen, wo ich besten Blick auf das Opera-House und die Habour Bridge hatte. Das genoss ich dann erst mal, denn es ist das „Must-Have“ von Sydney. Ich lief dann wieder durch den Botanic-Garden zurück - direkt zum Opera-House. Auf diesem Weg hab ich dann meine erste große (vllt. auch giftige) Spinne gesehen und natürlich fotografiert. Dann hab ich eine Menge Bilder von der Brücke, der Oper, dann wieder von der Brücke und dann wieder von der Oper gemacht ;-). Anschließend bin ich über die Brücke gelaufen. Zwar nicht über die Bögen, aber immerhin. Danach hab ich mich noch mal gegenüber der Brücke ans Wasser gesetzt und bei nem Kaffe die Oper angeschaut. Als es dann dunkel wurde bin ich ins Stadtzentrum gelaufen, um mir mein nächstes Hostel anzuschauen. Ab morgen bin ich dann im BIGHOSTEL untergebracht. Es ist ein wenig teurer als das jetzige, aber es soll ruhiger sein und es hat freies W-lan und Frühstück. Ich habe es für eine Woche gebucht. Morgen werde ich dann noch einmal Sigtseeing machen und ab Montag werde ich mich um die Angelegenheiten zwecks Arbeit kümmern. Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich denke ich werde Sydney verlassen. Wohin weiß ich aber noch nicht. Mal sehen. Während ich hier schreibe hat Rene mich gefragt ob ich heute Abend mit in die City komme und ich hab mal spontan ja gesagt. Mal sehen was das wird. Mein Englisch ist noch sehr schlecht und ich hab echt Probleme mich richtig auszudrücken. Aber das war ja ein Beweggrund hier her zu kommen. Naja mal schauen wie das wird…

Bis dahin Beste Grüße Robert

Donnerstag, 5. Juni 2008

Singapore

Singapore und der Flug nach Sydney…
Der Tag in Singapore begann recht ruhig. Ich wollte mich ja mit Marco und seiner Freundin im Hostel treffen. Die beiden hatten ein paar Tage in Malaysia verbracht und kamen mit dem Bus nach Singapore. Das Problem bestand darin, dass der Bus (so ist das aber üblich…) nicht pünktlich dort losfuhr und so die Beiden so erst am frühen Morgen eintrafen… Dann mussten sie noch ne Weile warten bis sie einchecken konnten. So kamen sie gegen 12 Uhr mittags im Hostel an… total fertig…... Die Zwei machten sich erst einmal frisch. Leider hatten sie einen kleinen Disput und so sind Marco und ich dann alleine losgezogen. Als erstens gingen wir Chinesisch essen. Ich habe Ente mit Reis gegessen. War wirklich super. Das einzige Problem war, dass so eine Ente wenn sie zerteilt wird komplett zerteilt wird, d.h. inklusive Knochen. So hat ich mich dass Essen mit den Stäbchen mit den Knochen geplagt und Zeit gekostet… Aber wie gesagt war trotzdem lecker. Danach fuhren wir mit dem MRT (Mass Transport Rail) quer durch Singapore und besuchten als erstes den Juang Bird Park. Ein Park mit sehr vielen Vögeln (das war bestimmt klar ;-)) aber auch vielen anderen typischen Pflanzen und Tieren. Es war sehr schön. Danach machten wir uns auf in die City, wo wir die Skyline und die Oper und das Wahrzeichen von Singapore besichtigten, einen Merlion. Dies ist eine Figur mit Löwenkopf und Meerjungfrauen Körper. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert bevor wir unseren Abend mit nen paar Bierchen ausgeklungen haben. Heute waren wir dann zu Dritt unterwegs. Wir wollten ursprünglich den Singapore Flyer besuchen. (Vergleichbar mit dem London-Eye). Aber es zog ein Gewitter auf und wir beschlossen Sentosa zu besuchen. Sentosa ist die Urlaubsinsel der Singaporeries. Dort gibt es viele Strände und jede Menge Bars und Clubs. Aber auch eine Menge Sehenswürdigkeiten. So gibt es auch hier einen sehr großen Merlion. Komischerweise hing über Singapore direkt den ganzen Tag dieses Gewitter aber auf Sentosa war es sonnig und wunderschön. Bevor wir Sentosa erreichten mussten wir, um in eine Art Transrapid einzusteigen, durch eine Shopping-Mall. Ich sage nur, ein Paradies für Frauen, wie aber alles in Singapore. Naja jedenfalls sind wir dann mit dem Singapore-Express auf Sentosa gefahren. Dort angekommen machten wir erst einmal obligatorische Fotos vor dem Merlion und gingen danach zum Strand. Das Wasser ist recht warm und auch relativ sauber (für eine Großstadt). Das Kuriose ist, dass wenn man auf das Meer blickt den größten Hafen der Welt sieht. Das alleine ist schon beeindruckend aber faszinierender fand ich, dass dort „Stau“ herrscht. Vor dem Strand liegen eine Menge Schiffe vor Anker, die auf Beladung warten. Vom Strand ging es dann über den Jungle-Trail, ein Stück ursprünglichen Regenwald, zur Underwaterworld, einer Ansammlung von Aquarien mit Fischen aus der ganzen Welt. Auf das Wasser folgten dann wieder der Regenwald und dann schließlich der Butterflypark. Dort konnten hautnah schöne Schmetterling beobachtete werden und ein Foto mit einem Papagei war ebenfalls möglich. Den Abschluss unserer Island-Tour bildeten noch ein kurzer Trip zum südlichsten Punkt des Asiatischen Kontinents und ein Besuch einer Delphinshow (der Eintritt war schon in der Underwaterworld enthalten). Naja war nicht so mein Fall ich denke es ist wahrscheinlich nicht gerade das Beste für die Tiere…. Von Sentosa ging es direkt zurück zum Hostel und dann auch schon zum Flughafen. Dort hat alles bestens geklappt und ich sitze gerade in der Quantas-Airline. Im Vergleich zu Britisch-Airways ein Traum. Das liegt aber vor allem daran, dass ich keinen Sitznachbarn hab (mit als einziges im Flug hier) und mich so über zwei Sitze ausbreiten kann. Toll… (nen Bierchen trink ich auch gerade).
Ja was kann ich zu den letzten Drei Tagen sagen…
Also als erstens ist Singapore keine typisch asiatische Stadt. In einem Reiseführer stand es wird das Zürich von Asien genannt und das stimmt. Alles, wirklich alles, ist geordnet und geregelt. Es liegt überhaupt kein Müll rum alles ist super ordentlich und auch die Leute sind so. Das hat mich irgendwie fasziniert aber auch gelangweilt. Dann gibt es in Singapore entweder Bürotürme oder riesige Shopping. Malls. Diese riesigen Einkaufszentren sind überall und überall ist auch voll Trubel. Einzig in dem Stadtteil wo wir gewohnt haben (wobei ich hab Chinatown nicht gesehen) kam Hektik auf.
Naja wie gesagt sitze grad im Flieger nach Sydney und werde demnächst von dort berichten (hoffentlich).

Bis dahin Beste Grüße

Robert


PS: ich verspreche, dass ich heute noch Fotos reinstellen werde :-)

Edit: ist geschehen StudiVZ und Flickr

der erste große Post

Der erste Große Eintrag….

Ja nun ist die Reise losgegangen…. Ich bin unterwegs und hatte selbst nicht dran geglaubt. Da ich doch eigentlich sehr schüchtern bin war es eine große Überwindung nun doch diesen Schritt zu wagen. Da ich ursprünglich auch einen Partner hatte war es damals „gar kein“ Problem. Irgendwann habe ich ja erfahren, dass ich alleine fahren werde, im ersten Moment war ich natürlich traurig aber dann habe ich mir gesagt so lernst du wenigstens Englisch. Aber gestern wo es dann wirklich los ging, ging mir ganz schön die Muffe…
Aber bevor ich euch erzähle wie der Flug und so war muss ich doch auch noch meine Abschiedsparty erwähnen. Die hat Mutti organisiert und war wirklich sehr schön. Zum einem waren ein Teil meiner Verwandten anwesend aber auch meine Freunde aus Rheinsberg (die ja auch nicht mehr in Rheinsberg wohnen). Wir hatten Spaß bei super Essen, beim Kubb und beim Erzählen…. Bis auf die Gnitzen (ich weiß nicht ob man die Viecher so schreibt). Diese waren sehr unangenehm aber naja dafür ist Zechlinerhütte auch ein Dorf in Mitten der schönen mecklenburgischen Seenplatte. Wie gesagt eine sehr schöner Abschied mit auch sehr schönen Geschenken, dafür nochmals Danke! So nun war aber die Party vorbei und es kam der Sonntag und nun auch der Montag. Diese beiden Tagen zählen nicht gerade zu den glücklichsten in meinem Leben, denn ich musste meine liebe Carolin in Deutschland lassen. Dies hat mir fast das Herz gebrochen und in London war ich kurz davor umzudrehen… Aber ich glaube mich hätte keiner wieder aus Berlin abgeholt also ging es weiter nach Singapur, wo ich gerade sitze und schreibe. Apropro Berlin man sollte noch erwähnen das Janine und Falk mich mit Deutschlandfähnchen verabschiedet haben… Sehr süß… . Der Flug nach Singapore war sehr anstrengend. Das Problem war nämlich, das neben und vor mir jeweils zwei „kräftige“ Männer saßen die ganz schön Platz beansprucht haben. Aber naja irgendwann war der Flug auch vor bei und ich war in Singapur. Ich bin ja erst seit ein paar Stunden hier, aber bis jetzt kann ich nur dazu sagen, dass es sehr heiß ist und aufregend. Das Hostel ist in little India und naja auf den ersten Blick ganz OK. Ich kann ja keine Vergleiche anstellen aber es scheint ganz gut zu sein. In meinem Dorm-room stehen 8 Doppelstock-Betten und ein einzelnes und dieses single Bett habe ich. Warum weiß ich auch nicht aber mal schauen wie es sich darauf schläft. Morgen werde ich mich mit Marco treffen, der ja schon ein paar Monate in Singapur lebt und mich von ihm rum führen lassen.

Bis dahin…

Beste Grüße

Robert

Dienstag, 3. Juni 2008

Erster Post auf dem Weg nach Australien

So nach 15 Stunden Flug bin ich nun endlich ein Singapure angekommen. Leider hab ich hier nur ein paar Minuten Internet und so wird das ein kurzer Post und ich werde alles genau auf dem Laptop schreiben und dann morgen oder uebermorgen reinstellen. Bis dahinn aus dem warmen Singapure Beste Gruesse. (Mein Hostel> www.the-inncrowd.com)

Bg Robert

Freitag, 28. März 2008

Auf Wiedersehen Frau Heintz

So lange war hier Ruhe. Warum? Ich weiß auch nicht, aber so ist das mit mir manchmal. Da fang ich was an und dann lässt die Begeisterung nach.... Aber da bin ich ja wieder und möchte eine traurige Sache zum Anstoß nehmen, wieder einen Eintrag zu verfassen.

Ich wurde 1990 eingeschult und war 13 Jahre lang an der gleichen Schule. Ich habe dort die Grundschule, die Sekundär Stufe I und die Abiturstufe besucht und bin im Jahr 2003 mit dem Abi in der Tasche aufgebrochen in einen neuen Lebensabschnitt.

Als ich in die fünfte Klasse gekommen bin, haben wir unsere Klassenlehrer gewechselt. Wir die "A" Klasse bekamen eine neue..., eine total junge... und im Nachhinein die wohl beste!!! ever!!!. Wir bekamen Frau Heintz (Heintz mit Tz). Unsere erste Klassenfahrt ging nach Prepelow (ungefähr 1 km Luftlinie von meinem Zuhause entfernt, aber in unserem Alter schon eine kleine Reise). In Prebelow hat Frau Heintz wohl das erste Mal graue Haare bekommen, denn die Jungs (ja die Jungs und nicht die Mädchen) hatten sich verstritten und bildeten 2 Lager. Diese beiden Gruppen wieder zusammen zuführen, war für Außenstehende sicherlich nur schwer vorzustellen. Für Frau Heintz kein Problem... Wir mussten uns alle auf dem großen Platz sammeln und dann wurde so lange diskutiert, bis das Problem und die Feindseligkeiten gelöst waren. Wie gesagt, wir waren gerade 11- 12 Jahre alt und naja diskutieren war für viele von uns ein wohl neues Erlebnis.
Im nächsten Jahr ging es erst während einer Projektfahrt zu einem befreundeten Ruderclub nach Flecken. Dort wurde mein "Talent" entdeckt. Ich durfte obwohl ich noch nie gerudert bin nach 3 Tagen des Ausprobierens in einen Vierer einsteigen, um für die Landesmeisterschaft zu trainieren. Nach dem Ruderlager ging es direkt nach Kunsterspring in den Tierpark, wo auch Frau Heintz den Schülern es nicht so streng nachsah, wenn wir mal keine Lust hatten die Natur zu erkunden (es war teilweise echt langweilig). In dieser Woche hatte ich Glück, weil ich einen Tag weg durfte um zur LM zu fahren und was soll ich sagen... Wir gewannen natürlich.... Seit dem, war ich aktives und auch recht erfolgreiches Mitglied im Ruderclub und naja wer war meine Trainerin? Natürlich Frau Heintz. Die Klassenfahrt in der 7. Klasse führte uns in den Westen in die Lüneburger Heide. Hier war das Problem für Frau Heintz keine gelangweilten Schüler sondern eher das MC Donalds Restaurant vor der Herbergstür oder bestimmte Idioten welche glaubten "Deutsch" zu sein... . In der achten Klasse gab es keine Klassenfahrt, weil unsere Vorgänger sich in Tschechien nicht benehmen konnten.... In der neunten Klasse ging es auf die schöne Insel Rügen, genauer auf die Halbinsel Umanz. Naja ein optimaler Ort war es zwar nicht gerade, aber auf jeden Fall war die Klassenfahrt eine, die ich und sicherlich auch Frau Heintz nie vergessen werde. Wir, in vollster Pubertät, hatten natürlich andere Sachen zu tun als zu Wandern und was man sonst noch auf Klassenfahrten so macht. Nein wir mussten natürlich unsere Männlichkeit beweisen. Da gab es z.B. Marcus und Frank (unsere Ältesten), welche nichts besseres zu tun hatten als im nächsten Ort zwei Rucksäcke Alk zu kaufen und die Hälfte auf dem Rückweg auszutrinken. Die andere Hälfte wurde vor unser aller Augen (welche ja auch bei den Jungs "bestellt" hatten) weggeschüttet. Eine Bier- und Wodkaflasche nach der Anderen.
In der zehnten Klasse gab es keine Klassenfahrt und im Abitur bekamen wir neue Tutoren. Aber nicht nur auf den Klassenfahrten bewies Frau Heintz ihr Gespür den richtigen Umgang mit Schülern zu suchen und zu finden sondern auch im alltäglichen schulischen Leben. Frau Heintz war über viele Jahre Vertrauenslehrerin und erfüllte diesen Job außergewöhnlich gut. Sie war bei Eltern zu Hause und hat sich stets um die Probleme der Schüler gekümmert. Sie ist auch von sich aus auf Schüler zugegangen, wenn sie Probleme erkannt hat und Handlungsbedarf sah. Ich persönlich hatte über die ganzen Jahre hinweg ein besonders gutes Verhältnis zu ihr. Einmal durch den Sport, zweitens war ich die ganzen Jahre Klassensprecher und drittens glaube ich hatten wir starke Überschneidungen in unseren Vorstellungen von Solidarität und das Verhältnis von Menschen untereinander.

Als wir unseren Abiturball hatten, haben wir uns auf das "Du" geeinigt und tranken einmal die Cocktailkarte hoch und runter. Einer der besten Abende meines Lebens... (leider war meine Mutter krank an diesem Tag und konnte so nicht dabei sein). Nach dem Abitur hielten wir guten Kontakt. Ich schrieb ihr wenn ich irgendwo im Urlaub war und sie mir bzw. Caro und mir.

2005 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert und es war für mich ein schwerer Schlag. Nicht vorzustellen was das für die Familie bedeutet hat. Aber es war typisch Britta, dass sie den Lebensmut nicht verlor und kämpfte. Am Anfang sah auch alles recht gut aus, aber im Endeffekt eben nicht... Das letzte persönliche Gespräch führte ich Weihnachten 2007 mit ihr, wo wir uns lange und schön unterhielten. Danach telefonierten wir noch einmal. Jetzt ist sie vor Ostern gestorben.... Es ging zum Schluss recht schnell, denn die Krankheit hat am Ende gesiegt....

Ich hab es letzten Donnerstag erfahren und war dementsprechend schlecht gelaunt über die Feiertage. Vorgestern war die Trauerfeier. Es war meine erste und es war schrecklich. In diesem Moment wurde mir schmerzlich bewusst, dass ein Mensch der mich und meine Entwicklung stark geprägt hat von dieser Welt gegangen ist und nie mehr wieder kommt.

Bei der Trauerfeier wurde folgendes Lied gespielt.


Es ist ein wunderschönes Lied.
Nun sitz ich hier, hab ein bisschen was erzählt und bin wieder nah am weinen.

Aber "Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung" (unbekannter Autor).
Somit möchte ich Britta in stets guter und liebevoller Erinnerung behalten und hoffe, dass sie, wo immer sie auch ist, ihren Frieden gefunden hat.

Beste Grüße Robert